Automatisierte Bearbeitung von Leistungsverzeichnissen mit KI

Seitenlange PDF-Dokumente durchsuchen, relevante Positionen herauspicken, Mengen übertragen, Produkte zuordnen – für viele Unternehmen aus der Bau- und Bauzuliefererbranche ist das Bearbeiten von Leistungsverzeichnissen Alltag. Doch dieser Prozess kostet Zeit, bindet wertvolle Fachkräfte und bremst die Angebotserstellung.
Mit moderner KI-Technologie lassen sich heute große Teile dieser Arbeit automatisieren, sodass Sie deutlich schneller auf Ausschreibungen reagieren und mehr Aufträge gewinnen können.
In diesem Beitrag zeigen wir, warum gerade bei Leistungsverzeichnissen so viel Potenzial für Prozessoptimierung steckt, wie KI-gestützte Lösungen den Workflow verändern und warum sich diese Technologie längst nicht nur für Großunternehmen lohnt.
Der Engpass in der Angebotserstellung: warum Leistungsverzeichnisse so viel Zeit kosten
Die Bearbeitung von Leistungsverzeichnissen erfordert Erfahrung und Fachwissen, denn jede Position muss verstanden, bewertet und in den Angebotskontext eingeordnet werden. Viele Unternehmen investieren dafür mehrere Stunden pro Anfrage – und das oft für Dokumente, von denen nur ein Bruchteil wirklich relevant ist. Die Folge: verspätete Angebote, nicht genutzte Chancen und eine unnötige Belastung des Vertriebsinnendienstes.
So verändert KI den Workflow
Eine KI-gestĂĽtzte LV-Verarbeitung kann heute mehrere Schritte in einem Bruchteil der bisherigen Zeit erledigen.
Die Software erkennt automatisch relevante Positionen, extrahiert Mengen- und Produktangaben und schlägt aus einer hinterlegten Produktdatenbank direkt passende Artikel oder Alternativen vor. Selbst wenn in der Ausschreibung Wettbewerbsprodukte genannt sind, erkennt die KI mögliche Substitutionen.
Gleichzeitig werden wichtige Projektdaten wie Fristen, Bauort oder ausschreibendes Unternehmen ausgelesen und in Ihr CRM oder ERP übertragen. So entfällt das manuelle Herauskopieren, und der gesamte Angebotsprozess wird spürbar schlanker.
Praxisnutzen: Mehr Tempo, weniger Fehler
Der größte Vorteil liegt in der Geschwindigkeit: Unternehmen berichten von bis zu 80% Zeitersparnis bei der Sichtung und Verarbeitung von Leistungsverzeichnissen. Das bedeutet, dass Ihr Team mehr Anfragen parallel bearbeiten kann – ohne Qualitätseinbußen.
Zusätzlich sinkt die Fehlerquote deutlich, da die KI Daten konsistent ausliest und automatisch mit Ihren Stammdaten abgleicht. Wo früher Tippfehler oder übersehene Positionen für Nacharbeiten sorgten, wird heute direkt sauber und vollständig gearbeitet.
Nahtlose Integration in Ihre Systeme
Besonders effektiv wird die KI, wenn sie nahtlos in Ihre bestehende Systemlandschaft integriert ist. Mit itmX CRM – voll angebunden an SAP ERP oder S/4HANA – fließen die gewonnenen LV-Daten direkt in den Lead-to-Order-Prozess. Auch die Anbindung an Microsoft 365 sorgt für einen durchgängigen Informationsfluss zwischen Vertrieb, Marketing und Service.
So entsteht ein End-to-End-Prozess, bei dem keine Information verloren geht und Sie jederzeit den Ăśberblick behalten.
Vorteile einer KI-Software zum Auslesen von Leistungsverzeichnissen
Wann lohnt sich der Einsatz von KI beim Bearbeiten von Leistungsverzeichnissen?
Der Vorsprung im Wettbewerb
In der Bau- und Bauzulieferbranche entscheidet oft die Reaktionszeit über den Zuschlag. Wer ein präzises Angebot innerhalb von Stunden statt Tagen liefern kann, verschafft sich einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil.
Mit einer KI-gestĂĽtzten LV-Verarbeitung und der Integration in Ihr CRM steigern Sie nicht nur die Effizienz, sondern auch Ihre Chancen auf erfolgreiche AuftragsabschlĂĽsse.
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